Vojta Therapeut m/w/d in Hamburg Eilbek

Die Praxis therapieRAUM, wurde 2010 gegründet und ist auf die Vojtabehandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen spezialisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Praxis ist die Behandlung chronischer Erkrankungen im Erwachsenenalter, wie zum Beispiel Cranio Mandibuläre Dysfunktionen und komplexe Schmerzsyndrome.

Der interdisziplinäre Kontakt und Austausch Rund um den Patienten ist uns ein besonderes Anliegen.

Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams eine/n

(m/w/d)

für 25-30 Stunden die Woche. Der Behandlungsschwerpunkt für die ausgeschriebene Stelle ist Pädiatrie, Neurologie. Ein intensiver Austausch und Erweiterung des Wissens durch interne und externe Fortbildungen ist uns sehr wichtig. Wir sind ein sehr junges und jung gebliebenes Team, so dass sich Erfahrung und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der evidenz basierten Medizin gut ergänzen und Hand in Hand arbeiten können.

Zur Zeit sind wir besonders auf der Suche nach Kindertherapeuten mit der Zusatzqualifikation

  • Vojta für Kinder und/oder
  • Zukunft Huber und/oder Schroth Therapie

Bewerben Sie sich aber auch gern, wenn Sie diese Fortbildungen noch nicht besitzen, aber Interesse an der Arbeit in der Vojta Therapie haben und mit Kindern.

Bei Interesse senden Sie uns Ihre Bewerbung gern über das nebenstehende Bewerbungsformular oder per Mail an bewerbung@therapieraum-hamburg.de

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir auf Minijob Basis eine engagierte Reinigungskraft m/w/d. Zu den anfallenden Aufgaben zählen die wöchentliche Reinigung und Pflege unserer Räume inklusive Flächen, Ablagen, Praxiswäsche und nach Bedarf auch die Fenster. Der Umfang beträgt etwa 6 Stunden wöchentlich.

Sie achten auf Sauberkeit und Hygiene, arbeiten gerne selbständig, sind zuverlässig und haben einen guten Blick fürs Detail.

Bei Interesse senden Sie uns Ihre Bewerbung gern über das nebenstehende Bewerbungsformular oder per Mail an bewerbung@therapieraum-hamburg.de

Willkommen in 2020

Nach einem ruhigen Jahr 2019 mit krankheitsbedingten Ausfällen unserer regelmäßigen Treffen legen wir in diesem Jahr wieder richtig los. Wir habenviele interessante Themen auf dem Tisch und freuen uns auch auf externe Besucher und neue Gesichter!

Gleich am 11.01.2020 begrüßen wir als warm- up die Lehrtherapeutin Andrea Rose-Schall aus Bonn.

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Lehrtherapeut Roland Wittl aus München zu Gast im AKVHamburg-Holstein

Am 16.2.2019 referierte der Lehrtherapeut Roland Wittl aus München bei uns im AK zum Thema „Die Reflexlokomotion nach Vojta unter spezieller Betrachtung der Füße. Kinesiologie, Muskelfunktionsdifferenzierung, Variationen der Ausgangstellung“.

Nach einer Einführung und Wiederholung zu den Analogien der idealmotorischen Entwicklung zu den Reaktionen in den verschiedenen Ausgangsstellungen mit besonderem Augenmerk auf die Fußstellung haben wir dieses Wissen anhand Patientenvorstellungen praktisch vertieft.

Herr Wittl hat uns viel Input aus den neusten Erkenntnissen der Lehre und Denkanstöße gegeben, die wir nun in unserem Praxisalltag umsetzen können.

Vielen Dank

Einblick Seminar am 02. Juni 2012

Thema: Wahrnehmung früher Hinweise auf Entwicklungsstörungen Referent : Frau Dr. Nantke

Der 2. Tag des Seminars mit dem Thema „Wahrnehmung früher Hinweise auf Entwicklungsstörungen“ war nicht berufsspezifisch ausgeschrieben, sondern richtete sich an alle Interessierten. So befanden sich unter den 53 Zuhörern unter anderem Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Erzieher,Lehrer , Hebammen und Ärzte. Das Ziel des Vortrages sollte den Seminarteilnehmern die Möglichkeiten der Diagnostik und frühen Interventionen bei Störungen der Entwicklung von Regulation, Beziehungsfähigkeit und des Verhaltens hinsichtlich des frühzeitigen differenzialdiagnostischen Erkennens der Entwicklung von ADHS, Autismus, geistiger Behinderung und Trauma aufzeigen.

Frau Dr. Nantke referierte ausführlich über die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Säuglings. Dabei betonte sie die Wichtigkeit einer detaillierten Anamnese von Eltern und Kind. Schon hieraus ergeben sich die ersten Hinweise auf eine mögliche Entwicklungsstörung, kann z.B. die Mutter das Kind akzeptieren, es an sich drücken, kuscheln. Wie trägt die Mutter das Kind , wie sind Mimik, Stimme/Sprache der Mutter. Wie reagiert das Kind darauf? Anhand diverser Videoaufzeichnungen vertiefte Frau Dr. Nantke dann ihre Ausführungen und zeigte damit die ganze Bandbreite des angesprochenen Verhaltensspektrums auf.

Als nächstes behandelte sie das Thema „Risikofaktoren für die Entwicklung von Störungen der Bindungs-und Beziehungsfähigkeit und zwar beim Kind im Säuglingsalter, aber auch auf Seiten der Eltern“. Unsichere Eltern, Überstimulation, Partnerschaftsprobleme, eigene negative Kindheitserfahrungen, Geburtstrauma sind einige Beispiele für Risikofaktoren, die die Entwicklung in der Bindungs- und Beziehungsfähigkeit ungünstig beeinflussen können. Ungeduld, unangepasste Mimik und Ansprache der Bezugsperson begünstigen diese Entwicklungsstörung. Zu den Risikofaktoren des Kindes gehören z.B. Frühgeburt, Aufenthalt auf der Intensivstation, sensorische Integrationsstörungen, psychoszoziale Faktoren.Die Negativverarbeitung dieser Erlebnisse zeigt sich u.a. in fehlendem Blick- und Körperkontakt, fehlendem sozialem Lächeln/ Lautieren/ Beschäftigung. An ihrer Stoffpuppe demonstrierte Frau Dr. Nantke, mit welch einfachen Mitteln einer drohenden Bindungs-und Beziehugsstörung entgegengewirkt werden kann.

Der 2. Teil des Tages befasste sich mit den 4 Diagnosen : 1. ADHS 2. frühkindlicher Autismus 3. geistige Behinderung 4. Trauma. Bei allen vier Diagnosen zeigen sich bereits im 1. Lebensjahr typische Anzeichen, die es gilt wahrzunehmen, zu erkennen und einer Diagnose zu zuordnen. Anhand von diversen Videoaufzeichnungen verdeutlichte Frau Dr. Nantke die differentialdiagnostischen Auffälligkeiten im Bezug zu den Diagnosen und den Möglichkeiten der therapeutischen Intervention. In diesem Zusammenhang verwies sie auf das IntraActPlus- Konzept.

Mit viel Engagement und Begeisterung erzählte Frau Dr. Nantke aus ihrer täglichen Arbeit am SPZ Vivantes Klinikum Berlin-Friedrichshain. Ein interessanter und kurzweiliger Tag für die Zuhörer der verschiedenen Berufsgruppen, die mit diesem Vortrag sensibilisiert werden sollten, die Kinder nicht nur unter den jeweiligen berufsspezifischen Aspekten wahrzunehmen.

Die Einordnung der Frühsymtome in Diagnosen sollte jedoch erfahrenen “ Profis“ vorbehalten bleiben.

Barbara Dietz-Bischof